Ringshausen-Revival: Sehenswerte Schau auf der Strecke und im Fahrerlager

Über eine Riesenresonanz freuen sich die Organisatoren des Ringshausen-Revivals im Rahmen der Tourenwagen Classics. Für das Ford-Team fuhren in der DTM viele bekannte Piloten, wie etwa Roland Asch oder Klaus Niedzwiedz. Im eigenen Revival-Zelt im Fahrerlager herrscht heute reger Besucherverkehr, und auch auf der Strecke mischt eines dieser Fahrzeuge mit: Klaus Niedzwiedz pilotiert den Sierra Cosworth RS 500, der eigens in das Design seines 1988er-Einsatzfahrzeuges umgeklebt wurde. Eigentlich handelt es sich dabei aber um das Ex-Werksfahrzeug von Manuel Reuter, das der Brite Paul Lintfort freundlicherweise für dieses Wochenende zur Verfügung gestellt hat. „Eigentlich sollte ich nur im Training mitfahren“, verrät Niedzwiedz. „Doch dann lief der Sierra einfach total rund und das Ergebnis war auch gut – so haben wir uns entschlossen, auch im Rennen mitzufahren.“

So können sich die Besucher über ein weiteres tolles Stück rollender DTM-Historie freuen in diesem Rennen voller faszinierender Autos. Für Niedzwiedz ist es eine Reise in die eigene Vergangenheit, und er staunt heute darüber, „dass wir ganz schön viel Arbeit leisten mussten am Lenkrad. Das Auto ist deutlich anstrengender zu fahren als heutige Rennwagen. Das Lenken ist nicht servounterstützt, und in die Bremse muss man mächtig reintreten. Auch die Schaltung funktioniert nicht per Wippe am Lenkrad, wie heute üblich, sondern über den klassischen Knüppel. Das ist schon etwas für richtige Männer.“

© AvD

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