Automobilschätzchen und illustre Gäste bei Skoda

Auch das gehört zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix: der Auftritt namhafter Automobilmarken, die ihre Automobil¬schätze im Fahrerlager ausstellen. Ein besonders buntes Bild gibt es dabei im Areal von Skoda. Denn die tschechische Marke im Volkswagen-Konzern präsentiert eine spannende Mischung aus Wettbewerbsfahrzeugen, Museumsstücken und sorgfältig gepflegten Sammlerfahrzeugen aus privater Hand. Und auch besondere Gäste begrüßt Skoda an diesem Wochenende am Ring, wie etwa Kölschrocker Wolfgang Niedecken. Der BAP-Gründer und -Frontmann ist Skoda-Testimonial und schaute am Samstagnachmittag am Nürburgring vorbei. Ebenfalls vor Ort: Sylvia Paul, Vorstand der Stiftung KinderHerz. Ein besonderes Highlight für viele Gäste ist außerdem die Begegnung mit Markenbotschafter Matthias Kahle. Der siebenfache deutsche Rallye-Meister erzielte seine großen Erfolge auf Skoda und geht auch selbst ins Rennen: Im 130RS, dem „Porsche des Ostens“ mischte er im Feld der AvD-Tourenwagen- und GT-Trophy mit.

Neben rund 40 sehenswerten Skoda aus privater Hand steuerte auch das Werksmuseum aus Mladá Boleslav einige tolle Schaustücke bei. Darunter befindet sich das zweitälteste Stück der gesamten Werkssammlung, den einzig erhaltenen Laurin & Klement BSC aus dem Jahr 1908. Er fährt allerdings nicht mit, wenn sich die Skoda-Armada auf die Strecke begibt. Bei den beiden Fahrzeugparaden freuen sich die Gäste darüber, ihre Schätzchen einmal auf der legendären Eifelrennstrecke zu präsentieren, und in den Rennen der AvD-Tourenwagen- und GT-Trophy hält Matthias Kahle die Skoda-Fahne hoch. Im kleinen und agilen osteuropäischen Rennfahrer schlägt seine Stunde vor allem bei feuchter Strecke. „Sobald es regnet, haben wir eine Chance“, sagt Kahle und erinnert sich: „Vor zwei Jahren sind wir im Regen bis auf die dritte Position nach vorne gefahren. Als es dann aufhörte, sind wir weit zurückgefallen – mit den 130 PS und dem 1.300-Kubik-Motor sind wir natürlich gegen die weitaus leistungsstärkeren Fahrzeuge chancenlos.“

Skoda-Prototyp startet in der Vintage Sports Car Trophy

Kahle, der den Rennwagen auch bei historischen Rallyes bewegt, schätzt den heckgetriebene Oldie dennoch: „Das Handling ist super, der 130RS fährt sich schön. In den Kurven zeigt sich die tolle Straßenlage, auf der Geraden ziehen die Konkurrenten uns dann aber weg.“ Neu in diesem Jahr ist außerdem ein zweiter Skoda in den Wettbewerben des Wochenendes: Stanislav Kafka bringt seinen Skoda Sport von 1949 mit in die Eifel. Der Sportwagen-Prototyp aus der frühen Nachkriegszeit ist in der Vintage Sports Car Trophy am Start und absolviert gemeinsam mit den Vorkriegsfahrzeugen unter anderem die Gleichmäßigkeits¬prüfungen auf der Grand-Prix-Strecke: Ein neuer Farbtupfer im ohnehin schon bunten Treiben auf der Strecke. Matthias Kahle lädt die Besucher aber auch zu einer Visite des Skoda-Arealss im Fahrerlager ein, denn hier gibt es noch viel mehr zu sehen: Etwa den über 110 Jahre alten Laurin & Klement. „Wir zeigen hier fast die ganze Skoda-Historie – sowohl als Straßen als auch als Wettbewerbsfahrzeug“, erklärt der gebürtige Görlitzer. „Angefangen vom Skoda Popular aus den 1930er Jahren bis zum Formel-3-Auto und Sportwagen-Prototypen. Natürlich ist auch die Rallyegeschichte zu sehen, insbesondere mit dem 130RS oder dem S100.“

© AvD

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