Ausgezeichnet: Special Award für Lotus

Großer Bahnhof beim Gotcha Historic Racing Team: Die traditionsreiche Mannschaft beherbergt an diesem Wochenende die Marke Lotus, die beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix in zahlreichen Rennen mit ihren Modellen vertreten ist. Am Zelt des Rennteams sind die Briten aber nicht nur mit historischen Fahrzeugen vertreten, sondern zeigen auch, dass das bekannte grün-gelbe Signet auch in Zukunft auf der Rennstrecke zu Hause sein wird: Der Lotus Evora GT4 feiert an diesem Wochenende sein Europa-Debüt. Das zeigt den frischen Schwung, der die Traditionsmarke nach der Übernahme durch die Geely Auto Group beflügelt. Angesichts der großen Verdienste um die Automobilentwicklung und vor allem für den erfolgreichen Neustart überreichte der Automobilclub von Deutschland (AvD) den Lotus-Vertretern am Nürburgring einen Sonderpreis. Für Lotus nahm sie Georg Prisner, Territory Manager Central Europe aus den Händen von AvD-Präsident Ludwig Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg sowie AvD-Generalsekretär Lutz Leif Linden im Beisein zahlreicher Medienvertreter entgegen.

Mit dem viel beachteten Auftritt verbindet die Marke Lotus am Nürburgring Vergangenheit und Moderne. So wird hier ein Lotus 23 von 1962 ausgestellt, den Jim Clark seinerzeit auf dem Nürburgring fuhr. Er hatte hier in der Eifel mit dem 400-kg-leichten 140-PS-Sportwagen in der ersten Rennrunde 23 Sekunden Vorsprung auf den Rest des Feldes herausgefahren, konnte das Rennen später aber wegen defekter Auspuffanlage nicht beenden. Es sind solche mythischen Geschichten, die Lotus ebenso unsterblich machen, wie die Präsenz in der Popkultur: So zeigt Lotus im Fahrerlager auch einen Esprit S1, der im James-Bond-Film „007 – The Spy Who Loved me“ (mit Curd Jürgens als Bösewicht) zu sehen war.

Das Umfeld des AvD-OGP-Fahrerlagers ist auch genau das richtige Revier, um mit dem Evora GT4 einen Ausblick in die Zukunft zu geben. „Der OGP ist fahrende Tradition“, sagte Georg Prisner, der den Sonderpreis des AvD für die kurzfristig verhinderten Qingfeng Feng (CTO Geely Auto Group und CEO Lotus Group) und Phil Popham (CEO Lotus Cars) entgegen genommen hatte. „Hier am Nürburgring herrscht artgerecht Haltung für Sport- und Rennwagen“, so Prisner weiter. „Für Lotus genau das richtige Umfeld, schließlich haben wir auf der Rennstrecke angefangen. Diese enge Verbindung zeigen auch die Starterfelder in denen Lotus mit zahlreichen Fahrzeugen vertreten ist. Dass unser Motto ‚Lotus is for the Drivers‘ nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt sich auch an der großen Zahl an Lotus-Fahrzeugen, die hier am Start sind. Wahrscheinlich ist Lotus die Marke mit den meisten Starterautos, gemessen am Marktanteil.“

© AvD

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