Kurz notiert: Ferrari, Porsche, Slowly Sideways

Ferrari Club Deutschland diesmal ganz motorsportlich

Einen eigenen Paddock für die Clubsport-Rennwagen und eine imposante Meute von Ferrari-Modellen im Parkareal davor – wer den Ferrari Club Deutschland (FCD) beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix besucht, gerät ins Staunen. Denn das Clubtreffen ist durch die seit diesem Jahr neu ins Rennprogramm aufgenommene FCD Racing Series imposant gewachsen – zumindest scheinbar. „Wir belegen eigentlich die gleiche Fläche wie in den vergangenen Jahren“, verrät aber FCD-Präsident Walter Ben Dörrenberg. „Allerdings haben die Kollegen aus dem Maserati-Club, mit denen wir seit Jahren ein gutes Verhältnis haben, uns ein wenig von ihrer Fläche abgetreten, sodass wir diesen schönen Paddock bauen konnten.“ Neben den 20 Ferraris im Renntrim werden am Wochenende über 80 Ferrari-Fahrzeuge vom Klassiker bis zu den jüngeren Modellen erwartet. „Eigentlich sind wir von Hause aus gar kein Motorsportclub“, erklärt Dörrenberg, „aber diese Kombination aus Renn- und Straßenautos ergibt natürlich eine schöne Atmosphäre, die hervorragend zur Marke passt.“

Porsche: Die größte Hospitality beim Geburtstags-Familientreffen

16.000 Quadratmeter voller Porsche: Für Fans der traditionsreichen Sportwagen ist der AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein echtes Fest. Ihren 70. Geburtstag der Marke zelebrieren die Zuffenhausener äußerst standesgemäß. Faszinierende Ausstellungsfahrzeuge wechseln sich mit den Sportwagen ab, mit denen die Porsche-Gäste anreisen. Service und Angebote von Porsche Classic werden ebenso ins Bild gerückt. Philipp Salm-Reifferscheidt, Leiter Vertrieb und Marketing Porsche Classic: „Wir begrüßen hier am Nürburgring um die 500 Porsche-Fahrzeuge und rund 1.000 Gäste. Hinzu kommen noch einmal 200 Plätze im Zelt für den Porsche Carrera Cup Deutschland. Wir haben den Cateringbereich deshalb noch einmal erweitert – es ist die größte Hospitality, die wir beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix je hatten.“ Den Markengeburtstag feiert Porsche Classic auch mit dem Einsatz des Porsche 911, den Derek Bell fährt. Der „Project 70“ reist dafür eigens von der britischen Insel an. Eine Riesensause also bei Porsche, die sich bei den Gästen der Marke großer Beliebtheit erfreut. „Es ist eine glückliche Kombination aus einer langjährigen, gut funktionierenden Partnerschaft und vielen Stammkunden, die sich zu einem Familientreffen zusammen¬finden“, beschreibt Philipp Salm-Reifferscheidt. „Für viele unserer Besucher ist der AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein festes Element im Kalender.“

Gemütlich seitwärts: Historische Rallyefahrzeuge zu Gast

Sie nennen sich „Slowly Sideways“, doch der Name ist nicht zwingendermaßen Programm. Denn die Fahrergemeinschaft für historische Rallyefahrzeuge, die in diesem Jahr mit 16 Wettbewerbsfahrzeugen aus den 70er und 80er Jahren beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix zu Gast ist, zeigt durchaus, dass in den Herzen der über 30 Jahre alten Fahrzeuge ein äußerst sportliches Herz wohnt. Am Samstag (9:50 – 11:00 Uhr) und Sonntag (8:35 – 9:25 Uhr) sind sie auf der Nordschleife unterwegs – und freuen sich ansonsten über neugierige Besucher im „Servicepark“ im Historischen Fahrerlager. Und zu sehen gibt es einiges – etwa den Rothmannss-Porsche 911 SC RS (Start-Nr. #7) von Wolfgang Inhester. Das Auto von 1983, von dem nur noch einige weltweit existieren, war der letzte Rallye-Werkswagen aus Zuffenhausen. Oder den Mercedes Benz 208 E, den Andreas Bayer pilotiert: Das 1977 gebaute wurde bei einigen der härtesten Langsgtreckenrallyes der Welt gefahren – darunter bei der London-Sydney-Rallye (1977) und zwei Mal bei der Safari Rallye (1977 und 1978).

© Gruppe C / AvD

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