AvD-Oldtimer-Grand-Prix war Gastgeber des 20. DMSB-Jubiläums

Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) hat im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Samstagabend sein 20. Jubiläum gefeiert. Eingeladen waren die „Männer und Frauen der ersten Stunde”, also aktive Sportler und Sportwarte, die seit 1998 durchgehend eine DMSB-Lizenz hatten. Fast 400 folgten der Einladung von DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, der sich schon im Vorfeld der Veranstaltung über das Angebot des AvD gefreut hatte: „Das wichtigste Oldtimer-Motorsportevent in Kontinentaleuropa bietet die adäquate Kulisse für unsere Jubiläumsfeier“, so Stuck.

Seine Präsidiumskollegen Dr. Gerd Ennser, Wolfgang Wagner-Sachs und Gebhard Sanne begrüßten die Gäste im Historic Paddock Club im Nürburgring-Fahrerlager. Sanne, im DMSB-Präsidium für Jugend und Breitensport zuständig und zugleich AvD-Vizepräsident für „Touristik und Vertrieb“ dankte den Lizenznehmern für ihr jahrzehntelanges Motorsport-Engagement: „Ich bin froh, dass wir heute sowohl aktive Rennfahrerinnen und Rennfahrer, als auch Rennleiter, Sportkommissare, Zeitnehmer und viele andere Sportler hier haben. Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist genau der richtige Ort, um in historischer Atmosphäre auf 20 gemeinsame Jahre zurückzublicken.” Nach den Begrüßungsworten ließen es sich die Präsidiumsmitglieder nicht nehmen, mit am Grill zu stehen, um Steaks und Würstchen zu grillen. Anschließend war der Abend für Benzingespräche reserviert, bevor kurz nach 21:00 Uhr das Feuerwerk im Hatzenbachbogen, unmittelbar vis-à-vis dem Fahrerlager, die Jubiläumsfeier beendete.

Wichtige Aktivität im Jubiläumsjahr
Für den DMSB war der Abend ein wichtiger Teil seiner Aktivitäten zum 20-jährigen Bestehen des Dachverbandes der deutschen Motorsportler. Damals war der DMSB als Nachfolger der ONS (Automobilsport) und OMK (Motorradsport) gegründet worden. Trägervereine sind neben dem Automobilclub von Deutschland auch der ADAC und DMV. „Wir hatten bei der DMSB-Gründung das große Ziel, etwas Gemeinsames zu machen. Da stand der Motorsport im Vordergrund und nicht der jeweilige Trägerverein“, erinnert sich Winfried Urbinger, der als damaliger AvD-Sportpräsident zu den Gründervätern des DMSB zählt.

Dachverband mit vielfältigen Aufgaben
Heute erteilt der DMSB Rennfahrer- und Streckenlizenzen, bildet Sportwarte und Nachwuchs aus, er definiert Regelwerke und schafft damit sicheren und spannenden Motorsport. Zum Aufgabenspektrum der nationalen Motorsporthoheit gehören satzungsgemäß die Vergabe von Prädikaten sowie die Ausschreibung von Deutschen Meisterschaften, DMSB-Meisterschaften, Cups, Pokalen und sonstigen Prädikaten. Des Weiteren ist der DMSB für die Erstellung des Motorsportkalenders sowie die Abwicklung dieser Prädikate, Serien und Veranstaltungen zuständig. Neben der Genehmigung von Veranstaltungen und dem Lizenzwesen gibt es weitere zentrale Säulen der Verbandsarbeit, ohne die Motorsport heute undenkbar wäre: Sicherheit auf neuestem Stand und Umweltschutz als Hightech-Thema.

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